Romrod. Am Samstag, den 16. Januar 2021 werden in Romrod die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt. Es findet jedoch KEINE Sammelaktion durch die Jugendfeuerwehr oder Feuerwehr statt. Auch wird KEINE Abgabe am städtischen Feuerwehrhaus angeboten. Wie ein Feuerwehrsprecher schilderte, wurde nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises ein Hygienekonzept mit Einbindung von aktiven Feuerwehrleuten verworfen.

Die Bäume werden nun durch Privatentsorger abgeholt und der Kreislaufwirtschaft zugeführt. Diese rufen zu Spenden für die Jugendfeuerwehr auf, die sonst wie üblich die Weihnachtsbaumsammelaktion durchgeführt hätte. Ein Sprecher der Feuerwehr begrüßte die Maßnahmen, da so die Brandlast durch vertrocknete Nadelbäume in den Wohnräumen reduziert wird und die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gefördert werden. „Die Einrichtung eines Sammelplatzes, bei dem schätzungsweise rund 200 Personen ihren Hausstand unnötig hätten verlassen müssen, war für uns keine Option“, so der Feuerwehrsprecher. Er schloss sich den Worten des Alsfelder Stadtbrandinspektors Daniel Schäfer an, der die Bedeutung des Mitmachens bei einem Lockdown hervor hob. „Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie sind eine sinnvolle Maßnahme, man darf diese nicht ad absurdum führen“, so der Feuerwehrsprecher. Laut seinen Angaben ist jeder Anreiz für eine Kontaktreduzierung der Bürgerinnen und Bürger ein Gewinn gegen die Virusausbreitung.

Die Weihnachtsbäume werden am Samstag ab 10 Uhr kostenfrei und kontaktlos in Romrod abgeholt, wenn sie deutlich sichtbar am Grundstücksrand bereitliegen. Künstliche Bäume und nicht vollständig entschmückte Bäume mit Lametta werden nicht mitgenommen. Etwaige Spenden an den Bäumen werden zu 100 % dem gemeinnützigen Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Romrod zugeführt. Spenden an den Förderverein sind auch per Überweisung (IBAN: DE37 5185 0079 1301 5973 00, Jugendfeuerwehr Romrod) möglich. Persönliche Spendenübergaben sind ausgeschlossen.